
Was
ist Taiko-Karate?
Von den drei wesentlichsten
Motiven Karate zu betreiben, nämlich
- Schulung von Geist und Körper
- Selbstverteidigung
- Sportlicher Wettkampf
hatten ursprünglich
die ersten beiden gleichermaßen Bedeutung, während
der sportliche Wettkampf erst sehr spät - im
20. Jahrhundert - dazukam aber sehr bald für
viele Interessierte einen großen Stellenwert
einnahm.
Schulung von Geist und Körper
Die geistige Einstellung, Konzentration
und Konsequenz zum regelmäßigen, harten
Arbeiten an sich selbst im Training sind notwendig,
um Karate zu erlernen und um sich selbst im Karate
verbessern zu können.
Jeder der mit Karate beginnt,
hat ein Ziel, das er verfolgt. Dieses Ziel kann verschieden
sein, in einem Punkt aber sind alle Ziele im Karate
gleich - sie müssen mit Ausdauer und Geduld
verfolgt werden und das heißt in erster Linie
häufiges Üben und Wiederholen im Training
"Wer die Kunst nicht übt,
verliert sie bald"
Unsere Trainingspartner sind
uns beim Erlernen und Anwenden von Karatetechniken
behilflich, geben der Karatetechnik erst ihre realistische
Bedeutung. Deshalb lernt man immer von seinem Partner
selbst etwas!
"Die besten Leistungen entstehen
in einer Atmosphäre guter menschlicher Beziehungen"
Selbstverteidigung
Ganz im Sinne von Selbstverteidigung
ist auch ein Grundsatz im Karate zu sehen, der im
Engakuji Zen Tempel am Denkmal des berühmten
Sensei Gichin Funakoshi zu lesen ist
Karate Ni Sentenashi -
Im Karate gibt es keinen ersten Angriff
Den meisten Lebewesen ist es
eigen, gegen erkennbare Angriffe instinktiv eine geeignete
oder auch ungeeignete Abwehrreaktion zu setzen. Befürchtet
jemand z.B., einen Schlag auf den Kopf zu bekommen,
wird er unwillkürlich die Arme schützend
hochreißen.
Diese angeborenen Reaktionen
wurden verfeinert und systematisiert und sind Ursprung
der waffenlosen Selbst-verteidigung, wie sie heute
unter verschiedenen Namen, Stilrichtungen etc. ausgeübt
wird.
Die Selbstverteidigung im Karate
ist darauf ausgerichtet, den Angreifer davon abzuhalten
oder es ihm unmöglich zu machen, seine Attacke
fortzusetzen. Karate ist jene fernöstliche Kampfkunst,
die genau dieses Ziel, nämlich die schnellste
Art zur Beendigung eines Kampfes, anstrebt. Die Idee
ist, den Gegner mit nur einem Schlag kampfunfähig
zu machen und somit außer Gefecht zu setzen.
Sportlicher Wettkampf
ASKÖ TAIKO Karate Salzburg
ist mit zahlreichen Meistertiteln auch im Wettkampfsport
der erfolgreichste Verein in Salzburg in der Jugend-
und Juniorenklasse.
Bei TAIKO Karate Salzburg wird
Wert auf die Interessen beider Gruppen - sowohl
Wettkampfsport als auch Breitensport - gelegt.
Daher ist Karate ein idealer Sport für Jeden
und jede Altersgruppe.
Die Geschichte des Karate
Als Ausgangspunkt für die
Systematisierung von Techniken der waffenlosen Selbstverteidigung,
die letztlich zur heutigen Form des Karate führte,
muß das Shaolin-Kloster in China angesehen werden.
Dorthin kam der indische Mönch Bodhidharma. Bodhidharma
verbrachte neun Jahre im Shaolin-Kloster und lehrte
die Mönche den Buddhismus. Daneben studierte
er Angriffs- und Abwehrtechniken von verschiedenen
Tieren wie Affe, Tiger, Bär etc., die natürlichen
Kräfte des Menschen und eine spezielle Atemtechnik
zur kraftvollen Anwendung der Techniken. Für
die Mönche im Shaolin-Kloster führte er
systematische Körperübungen ein, die diese
aber eher zur Verbesserung ihrer körperlichen
Konstitution und Meditation als für Verteidigungs-
oder Gegenangriffszwecke durchführten.
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